Die Methode Dr. Strasser:

Zufällige Beobachtungen an robust lebenden Pferden legten den Grundstein zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Pferdehufe. Seit 1978 erforscht die Tierärztin Dr. med. vet. Hiltrud Strasser die Zusammenhänge von Hufgesundheit, Hufformen und Haltungsbedingungen. Auffallend war die grundsätzliche Übereinstimmung der spezifischen Form von gesunden Hufen mit der Hufform von wild lebenden Pferden. Darüber hinaus erkannte sie den eklatanten Einfluss von Haltungsbedingungen domestizierter Pferde auf die Ergebnisse. Die daraus folgend entwickelte „Methode nach Dr. Strasser“ beinhaltet in erster Linie: physiologische Hufbearbeitung, die sich an der Hufform orientiert, die Wildpferde durch den natürlichen Abrieb erhalten sowie artgerechte Haltung. Diese Kombination ermöglicht optimale Ergebnisse.

Dr. Strasser studierte historisches Wissen aus der Literatur und ergänzte dieses mit eigenen Erkenntnissen. Sie veröffentlichte diese bisher nicht erforschten bahnbrechenden Ergebnisse in Fachbüchern (siehe „UNSER ONLINE SHOP“), und brachte damit die Hufe und ihre entscheidenden Einflüsse in das Bewusstsein der Pferdehalter. Gleichzeitig veranlasste sie ungezählte Reiter und Pferdehalter, sich über den Sinn und Unsinn des Hufeisens Gedanken zu machen.

Die von Dr. Strasser erforschten Methoden weichen zum Teil stark von der heutigen Schulmedizin ab. Der besondere Erfolg dieses alternativen Weges zeigt sich allerdings darin, dass sogar Probleme, die nachweislich als unheilbar gelten, wie „Hufrollenentzündung“ und „Hufrehe“ geheilt wurden.

Besser als jede Heilung ist jedoch die Prävention. Werden Pferde von Anfang an nach den Gesichtspunkten von Dr. Strasser behandelt und gehalten, entstehen diese herkömmlichen Beeinträchtigungen und Probleme des Bewegungsapparates erst gar nicht.

Grundvoraussetzung dafür sind:

  • Hufpflege nach Dr. Strasser, d.h. die der Natur nachempfundene Bearbeitung der Pferdehufe
  • Offenstallhaltung, mit großzügigem 24 Stunden Auslauf und Wahlfreiheit für drinnen oder draußen, sowie mit aufeinander abgestimmten kleinen Gruppen, kommt diesen artbedingten Bedürfnissen am nächsten
  • die angemessene Fütterung
  • Umgang mit dem Partner Pferd und nicht zuletzt
  • die Reitweise.

Weltweit überzeugt diese Methode immer mehr Menschen, da die nach den Erkenntnissen von Dr. Strasser behandelten und gehaltenen Pferde, auch ohne Hufbeschlag sportliche Höchstleistungen in allen Disziplinen erreichen. Ihre Besitzer schätzen darüber hinaus die stabile Gesundheit ihrer Tiere bis ins hohe Alter.

Die besondere Bedeutung gesunder Hufe:

Gesunde Hufe waren und sind für das Fluchttier Pferd seit jeher Grundvoraussetzung für ein langes Pferdeleben. Sie dienen nicht nur der Fortbewegung, sondern heute wissen wir, dass der Hufmechanismus einen untrennbaren Bestandteil des Blutpumpen- und des Stossdämpfungssystems im Pferdeorganismus darstellt. Die gängige Praxis, diesen Mechanismus durch künstlichen Hufschutz zu beeinträchtigen, greift massiv in die lebenserhaltenden Abläufe ein. Vor allem der praktizierte Beschlag mit Eisen, beschränkt und unterbindet die übergreifenden Körperfunktionen der Hufe. Dieser Umstand darf keinesfalls isoliert betrachtet werden. Leider sieht es in der Praxis anders aus.

Über fünfzig Prozent der diagnostizierten Erkrankungen sind Lahmheiten. In den häufigsten Fällen liegt die Haupt- oder zumindest Mitursache für die auftretenden Probleme in den Hufen bzw. den, diese einengende Beschläge. Vorliegende Tatsache ist entweder gar nicht bekannt oder wird zugunsten einer in der Regel zwar schnellen aber vergleichsweise nur kurz währenden Beschwerdefreiheit ignoriert. Diese Zusammenhänge außeracht zu lassen bedeutet für viele Pferde den vorzeitigen Tod. Will man, nach einer individuellen Umstellungsphase in der es durchaus zu einer Erstverschlechterung kommen kann, ein gesundes Pferd erhalten, müssen die Eisen immer sofort abgenommen werden. Bedauerlicherweise scheint es einfacher, sich anhand unterschiedlichster Beschläge, für kurzfristig positive Ergebnisse zu entscheiden. Denn, werden nur die Symptome unterdrückt ohne dabei die Ursachen zu beseitigen, kann zwar kurzzeitig gebessert, aber nicht geheilt werden.

So erklärt sich auch das durchschnittliche Alter, von nur wenig mehr als 7 Jahren bei Sportpferden. Aber auch Freizeit- und Arbeitspferde erreichen, bei voller Leistungsfähigkeit, selten ihre natürliche Lebenserwartung von über 30 Jahren.

Das Besondere an der Methode Dr. Strasser:

Der natürliche Abrieb bei wild lebenden Pferden bewirkt eine besondere Hufform. Oberste Prämisse der Methode nach Dr. Strasser ist, diesen Abrieb, der Pferden in menschlicher Obhut meist fehlt, durch entsprechende Hufbearbeitung nachzuempfinden. Derart geformte Hufe zeichnen sich durch beste Hornqualität aus und brauchen keinen Eisenschutz. Dadurch wird den unbeschlagenen Hufen die freie Einwirkung auf übergreifende Körperfunktionen ermöglicht, und demzufolge auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Equiden. Darüber hinaus bezieht die Methode Dr. Strasser die Haltung, Ernährung, Umgang und Reitweise mit ein. Krankmachende Ursachen, sowohl am Pferd selbst, als auch in seiner Umgebung und im täglichen Umgang müssen erkannt und weitgehend beseitigt werden. Erst dann können Selbstheilungskräfte aktiv unterstützen, und die Krankheitssymptome allmählich zum Abklingen bringen.

Das Pferd entwickelte sich in 60 Millionen Jahren, unter härtesten Bedingungen, zu einem ausgefeilten, exakt funktionierenden Organismus. Eingriffe des Menschen, insbesondere durch künstlichen Schutz (Beschlag, Aufstallung etc.), wirkten sich langfristig betrachtet stets negativ auf seine Gesundheit aus. Die besondere Widerstandsfähigkeit und robuste Gesundheit heute noch wild lebender Pferde bestätigen dies. Diese Tatsache ist unsere Triebfeder und schlägt sich in der Methode Dr. Strasser nieder.

Letztendlich führte gerade unsere, in Fachkreisen kontrovers diskutierte, kompromisslose Umsetzung dieser Erkenntnisse zum weltweiten Erfolg der ganzheitlichen Methode. Unzählige Pferde, mit teils schweren Schäden, die herkömmlich als unheilbar gelten, wurden geheilt und bestätigen dieses rigorose Vorgehen.

Das nachhaltig große Interesse an den Seminaren und Ausbildungsprogramm von Frau Dr. Strasser in allen europäischen Ländern, USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Südafrika bestätigt den Erfolg dieser ganzheitlichen Methode.

Idealerweise werden die Erkenntnisse von Frau Dr. Strasser jedoch bereits präventiv angewandt, um unnötiges Leid der Pferde und hohe Kosten für den Besitzer erst gar nicht entstehen zu lassen.